Die Agrarwissenschaften an der Universität Leipzig 1740-1945

Beiträge zur Leipziger Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte, Reihe B Band 10

Eberhard Schulze

Die Universität Leipzig feiert 2009 den 600. Jahrestag ihrer Gründung. Bei der Würdigung ihrer Entwicklung wird auch an die einst blühenden Agrarwissenschaften zu erinnern sein. Mit der Gründung des Landwirtschaftlichen Instituts durch Adolph Blomeyer im Jahre 1869 schuf Sachsen eine Lehr- und Forschungseinrichtung, die dazu beitrug, dass die deutschen Agrarwissenschaften am Beginn des 20. Jahrhunderts an die Weltspitze rückten. Dies war u. a. auch ein Verdienst der Forschungen von Friedrich Falke (Weidewirtschaft und Landwirtschaftliche Betriebslehre) und Felix Löhnis (Landwirtschaftliche Mikrobiologie). Am Ende des Zweiten Weltkrieges lag das Landwirtschaftliche Institut, die Vorgängereinrichtung der mit Unterbrechungen von 1951 bis 1996 bestehenden Landwirtschaftlichen bzw. Agrarwissenschaftlichen Fakultät, jedoch in Schutt und Asche.

zum Autor

Eberhard Schulze, Dr. agr. habil., Jahrgang 1940, 1985 Dozent für Informationsverarbeitung, seit 1990 (stellv.) Leiter des Wissenschaftsbereiches Agrarökonomik an der Universität Leipzig; ab 1995 am Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa in Halle/S.; seit 2005 im Ruhestand.

28,00 EUR (inkl. 7 % MWSt. zzgl.)

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