»Ego collegiatus« – Die Magisterkollegien an der Universität Leipzig von 1409 bis zur Einführung der Reformation 1539

Eine struktur- und personengeschichtliche Untersuchung
Beiträge zur Leipziger Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte, A 6 I/II

Beate Kusche

An den meisten mitteleuropäischen Universitäten des Spätmittelalters stellten die Magisterkollegien ein grundlegendes Element der Universitätsstruktur dar. Als Stiftungen, die der Unterkunft und Versorgung von Lehrkräften einer Hohen Schule dienten, waren sie von großer Bedeutung für die Praxis des universitären Betriebes.

Der erste Teilband dient der Analyse der allgemeinen Kollegienverhältnisse an den west- und mitteleuropäischen Universitäten sowie der Stiftung und Fundierung der drei Leipziger Magisterkollegien. Der zweite Teilband widmet sich der personellen Zusammensetzung der drei Kollegien. Er enthält 211 Biogramme Leipziger Universitätsmagister, dazu systematische und chronologische Kollegiatenverzeichnisse im Überblick.

Zur Autorin

Beate Kusche, Jahrgang 1975, studierte im Magisterstudiengang Mittlere und Neuere Geschichte, Historische Hilfswissenschaften/Archivwissenschaft sowie Soziologie in Leipzig; Promotion mit der vorliegenden Arbeit im Fach Mittlere und Neuere Geschichte an der Universität Leipzig; seit 2003 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leipziger Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit.

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