Lutherisch und weltoffen

Kirche und Kultur in Dresden und Sachsen

Dietrich Bauer (Hrsg.)

Was ist dran an den Sachsen? Stimmt das Klischee der ihnen nachgesagten Friedfertigkeit, Freundlichkeit und Gemütlichkeit? Sind sie aufgeweckt und kulturbeflissen, haben sie einen besonderen Sinn für Schönheit? Und was hat es mit ihrer gewöhnungs­bedürftigen Sprache auf sich? Der Unkundige sollte sie nicht zu imitieren versuchen. Er sollte sich bescheiden und still einhören und nicht vergessen, dass die Sprache der Meißener Kanzlei (das »Meißnische Deutsch«) von Luther als Vorlage für eine allgemeine, in allen deutschen Ländern verstehbare Schriftsprache eingesetzt wurde und damit die Grundlage unseres »Hochdeutschen« abgegeben hat.

Wer Weiteres wissen will, dem sei diese Broschüre zur sächsisch-lutherischen Spielart des evangelischen Christentums und zu Sachsen als Kulturland von Weltgeltung empfohlen. Er findet reichlich Impressionen zu Dresden, Leipzig und dem Erzgebirge, zu Musik, Dichtung und Malerei in Sachsen, eine historische Kurzgeschichte zur Entstehung der sächsischen ...

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