Schwäbisch Hall

Orte der Reformation, 10

Anne-Kathrin Kruse | Frank Torsten Zeeb (Hrsg.)

Die Reichsstadt Schwäbisch Hall hatte eine ganz besondere reformatorische Ausstrahlung auf das heutige Württemberg und weit darüber hinaus. 1522 kam der junge Johannes Brenz als Prediger an die Kirche St. Michael. Er hatte als Theologiestudent 1518 in Heidelberg Martin Luthers berühmte Disputation gehört und war von Stund an ein Anhänger der neuen Lehre. Bedeutsam wurde sein Eintreten für Toleranz: Er sprach sich für eine milde Behandlung der aufständischen Bauern aus und wollte die »Wiedertäufer« nicht zur Todesstrafe verurteilt sehen. Nebenbei sorgte er für eine Reform der Armenfürsorge und des Bildungswesens in Schwäbisch Hall.

Vor allem aber eignete sich die Theologie von Brenz zur Entwicklung einer eigenen oberdeutschen Form der Reformation, weshalb er u.a. als Gutachter und Verfasser von Kirchenordnungen gefragt war. Die Besonderheiten des württembergischen Gottesdienstes gehen letztlich auf ihn zurück. Es lohnt sich, mit diesem Heft Schwäbisch Hall zu entdecken und den Spuren der Reformationsgeschichte in Südwestdeutschland nachzugehen.

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