Sola scriptura im Kontext

Behauptung und Bestreitung des reformatorischen Schriftprinzips
Forum Theologische Literaturzeitung, 32

Friedemann Stengel

Am Schriftprinzip scheiden sich die Geister. Manche sehen in der Bibel eine Inkarnation des Wortes Gottes, einige bemühen sich um die Umdeutung des Schriftprinzips als Wegbereiter einer fortschrittlichen Geistesgeschichte, anderen gilt es vor allem als abgrenzendes Wesensmerkmal des Protestantismus gegenüber anderen Christentümern. Bei vielen hat sich die Rede von der Krise des Schriftprinzips als Selbstverständlichkeit eingebürgert; manche fordern ganz seine Abschaffung. Der vorliegende Beitrag geht von diesen disparaten Debatten zurück in das frühe 16. Jahrhundert, um den konkreten Positionen und historisch bedingten Grenzen auf die Spur zu kommen, zwischen denen das Argumentieren mit der Heiligen Schrift als alleinigem göttlichen Wort entwickelt worden ist. Der Blick in diese Entstehungszusammenhänge kann in den aktuellen Diskussionen zur Aufklärung beitragen.

[Sola scriptura in Context. Affirmation and Contestation of the Reformatory Scriptural Principle]
The scriptural ...

mehr

18,80 EUR (inkl. 7 % MWSt. zzgl.)

Folgende Titel könnten Sie ebenfalls interessieren:

Vom Alten Testament und vom Neuen

Notger Slenczka

Vom Alten Testament und vom Neuen

Beiträge zur Neuvermessung ihres Verhältnisses

Responsibility and the Enhancement of Life

Günter Thomas | Heike Springhart (Eds.)

Responsibility and the Enhancement of Life

Essays in Honor of William Schweiker

Contritio

Hrsg. von Julia Enxing und Katharina Peetz unter Mitarbeit von Dorothea Wojtczak

Contritio

Annäherungen an Schuld, Scham und Reue
Beihefte zur Ökumenischen Rundschau, Band 114

Gabe der Analogie

Marcus Held

Gabe der Analogie

Phänomenologische Erkundungen zu einer theologischen Denkform
Theologie | Kultur | Hermeneutik, Band 23