Praktische Theologie als Selbsterkenntnis der Kirche

Erich Hertzsch 1902-1995

Klaus Raschzok (Hrsg.)

Der Thüringer Pfarrer, Oberkirchenrat und Theologieprofessor Dr. D. Erich Hertzsch (1902–1995) hat als politisch engagierter Christ und religiöser Sozialist, als akademischer Lehrer und als seelsorgerlich-spiritueller Begleiter Generationen von ostdeutschen Theoligiestudierenden geprägt.

Sein Verständnis der Praktischen Theologie als Lehre von der Selbsterkenntnis der Kirche bietet auch heute noch wichtige Ansatzpunkte. Bereits in den 50er Jahren erweiterte Erich Hertzsch das in der Praktischen Theologie der Nachkriegszeit vorherrschende ekklesiale Paradigma in Richtung eines empirisch orientierten, zugleich immer theologisch begründeten fachlichen Selbstverständnisses und wahrte innerhalb des DDR-Kontextes die gesamtdeutsche Perspektive.

Der Aufsatzband dokumentiert ein Fachkolloquium des Lehrstuhls für Praktische Theologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena aus Anlass des 100. Geburtstages von Erich Hertzsch, einem Theologen im Übergang der Diktaturen.

Zum Herausgeber

Klaus Raschzok, Dr. theol., Jahrgang 1954, ist Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

16,80 EUR (inkl. 7 % MWSt. zzgl.)

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