Das Werden der Gewissheit

Eine Untersuchung zum protestantischen Verständnis von Offenbarung als Grund des Glaubens im Anschluss an die Theologien von Bart, Ebeling und Herms
Theologie | Kultur | Hermeneutik, Band 7

Rainer Goltz

Das Christentum versteht sich von Anfang an als Offenbarungsreligion, insbesondere der protestantische Glaube ist seinem Selbstverständnis nach Offenbarungsglaube. Umso überraschender ist es, dass die protestantische Theologie als wissenschaftliche Reflexion dieses Glaubens den Offenbarungsbegriff und das durch ihn bezeichnete Geschehen in der systematischen Aufarbeitung vernachlässigt hat.

Rainer Goltz entwickelt in seiner Untersuchung ausgehend von den Konzeptionen Karl Barths, Gerhard Ebelings und Eilert Herms´ einen Begriff von Offenbarung als Beschreibung für den Konstitutionsprozess der christlichen Gewissheit, der ihn als umfassendes relationales Geschehen bestimmt und so zur theologischen Klärung dieses wichtigen Grundbegriffs anleitet. Die Bearbeitung der katholischen Lehrposition eröffnet die ökumenischen Perspektive und gibt Anregungen für den interkonfessionellen Dialog über diesen theologischen Fundamentalbegriff.

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