Das Leben Philipp Melanchthons

Schriften/Kataloge der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, 12

Joachim Camerarius (1500–1574)

Übersetzt von Volker Werner, mit einer Einführung und Anmerkungen versehen von Heinz Scheible

Aus lebenslanger Freundschaft erwuchs die Melanchthon-Biographie, die Joachim Camerarius (1500–1574) nach dem Tod des großen Reformators verfasste. Ihre enge Beziehung reicht von 1521, der Ankunft des Camerarius in Wittenberg, bis in die letzten Lebenstage Melanchthons 1560. Sie wechselten über 900 Briefe.

Keinem Menschen gegenüber öffnete sich Melanchthon mehr als Camerarius, dem »Lebensfreund«. Umso erstaunlicher ist, dass dessen Biographie (erstmal 1566 erschienen) noch nie übersetzt und zuletzt 1777 herausgegeben wurde. Volker Werner hat das schon bei den Zeitgenossen gefürchtete Latein des Camerarius in ein gut lesbares Deutsch gebracht.

Die Anmerkungen des gegenwärtig besten Melanchthon-Kenners Heinz Scheible erschließen die historischen und biographischen Hintergründe.

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