Denn eine Diakonisse darf kein Alltagsmensch sein

Kollektive Identitäten Kaiserswerther Diakonissen 1836-1914
Historisch-theologische Genderforschung, Band 2

Silke Köser

Die Studie richtet ihr Augenmerk auf die Schwesternschaft der Kaiserswerther Diakonissenanstalt im 19. Jahrhundert und fragt dabei sowohl nach der Eintritts- und Berufsmotivation der Frauen als auch nach der Ausgestaltung ihres Alltags und seiner Organisationsformen.

Die kulturwissenschaftliche Perspektive der Arbeit bietet nicht nur Erkenntnisse über Anspruch und Wirklichkeit des Diakonissenberufes im 19. Jahrhunderts, sondern auch einen vertieften Einblick in den Alltag der Schwesternschaft zwischen 1836-1914.

Zur Autorin

Silke Köser, Jahrgang 1972, studierte evangelische Theologie und Germanistik an der Universität- Gesamthochschule Siegen. Seit 2003 arbeitet sie als Theologische Referentin im Diakonischen Werk der EKD. Mit der vorliegenden Arbeit wurde sie vom Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt promoviert.

Dieser Artikel ist nicht mehr verfügbar.

Folgende Titel könnten Sie ebenfalls interessieren:

Problem Theologin

Susanne Schuster

Problem Theologin

Die Entwicklung des Theologinnenamtes in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen und der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen
Historisch-theologische Genderforschung, 9

Entwicklungslinien im liberalen Protestantismus

Werner Zager

Entwicklungslinien im liberalen Protestantismus

Band 2: Von Wilhelm Bousset über Albert Schweitzer, Rudolf Bultmann, Karl Jaspers und Ulrich Neuenschwander bis zu Richard von Weizsäcker und Helmut Schmidt

Herbergen der Christenheit 2020/2021

Markus Hein | Stefan Michel (Hrsg.)

Herbergen der Christenheit 2020/2021

Jahrbuch für deutsche Kirchengeschichte
Herbergen der Christenheit, 44|45