Zeitgeschehen im Spiegel der lutherischen Predigt nach dem Dreißigjährigen Krieg

Das Beispiel des kursächsischen Oberhofpredigers Martin Geier (1614-1680)
Herbergen der Christenheit, Sonderband 09

Joachim Hahn

Wie nahe ist eine Predigt am Zeitgeschehen? Wie kann sie aktuelle Ereignisse und biblische Verkündigung in eine Beziehung zu setzen? Die vorliegende Arbeit taucht ein in die bewegten Jahrzehnte nach dem Dreißigjährigen Krieg in Sachsen und stellt sich die spannende Frage: Spiegeln die damaligen Predigten aktuelles Zeitgeschehen wider oder sind sie – wie oft angenommen – nur ein Ausdruck trockener lutherischer Dogmatik?
Die Untersuchung der Predigten des Martin Geier zeichnet ein verblüffend plastisches Bild vom Leben im damaligen Leipzig und Dresden. Verständlich werden dabei viele Beobachtungen an den Predigten erst durch die Zusammenschau von Erkenntnissen aus Theologie-, Profan- und Kulturgeschichte.

Dieser Artikel ist nicht mehr verfügbar.

Folgende Titel könnten Sie ebenfalls interessieren:

Aufbrüche

Ulrich Gäbler (Hrsg. von Thomas K. Kuhn und Martin Sallmann

Aufbrüche

Ausgewählte Aufsätze zur Geschichte des europäischen und amerikanischen Protestantismus Zum 80. Geburtstag Herausgegeben von Thomas K. Kuhn und Martin Sallmann

Landeskirche ohne Landesherrn

Christopher Spehr (Hrsg.)

Landeskirche ohne Landesherrn

Neuanfänge und Kontinuitäten der evangelischen Kirchen in der Zeit der Weimarer Republik
Herbergen der Christenheit, SB 27

Die theologische Entwicklung Bernhard Rothmanns

Christian Elmo Wolff

Die theologische Entwicklung Bernhard Rothmanns

Ein Beitrag zur Reformationsgeschichte Münsters
Arbeiten zur Kirchen- und Theologiegeschichte, Band 54

Geschichte der Evangelischen Kirche in Baden

Johannes Ehmann

Geschichte der Evangelischen Kirche in Baden

Band 2: Die Kirche der Markgrafschaft

Gottes Wort in Erfurt

Andreas Fincke | Matthias Rein (Hrsg.)

Gottes Wort in Erfurt

Protestantische Lebensbilder aus fünf Jahrhunderten