Aposteltreffen in Jerusalem

Eine forschungsgeschichtliche Studie zu Galater 2,1-10 und den möglichen lukanischen Parallelen
Arbeiten zur Bibel und ihrer Geschichte, Band 18

Holger Zeigan

Die Untersuchung beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Forschungsansätzen zum Ausgleich von Gal 1 f. mit der Apostelgeschichte. Die stattliche Zahl von Theorien und Hypothesen dazu mag als Gradmesser für die Bedeutsamkeit des Themas stehen: Die dargelegte Forschungsgeschichte behandelt nämlich eine der wichtigsten Entwicklungen des Urchristentums, und zwar die in Etappen verlaufende Separation der Kirche vom Judentum. Diese Trennung durchlief verschiedene Stadien der Auseinandersetzung mit den Fragen zur Verhältnisbestimmung von Judenchristen und Heidenchristen sowie zur Inklusion oder Exklusion der sich teilweise überschneidenden Korporationen Judentum, Christentum und Heidentum. Außerdem ist diese Untersuchung zugleich eine Darstellung von Grundsatzpositionen der neutestamentlichen und zumal der paulinischen Exegese.

Zum Autor

Holger Zeigan, Dr. theol., Jahrgang 1972, studierte Evangelische Theologie, Mathematik, Philosophie und Erziehungswissenschaft. Seit 2001 ist er als Studienrat am Gymnasium Nidda tätig. Mit der vorliegenden Arbeit wurde er im Jahr 2003 an der Universität Siegen promoviert.

Dieser Artikel ist nicht mehr verfügbar.

Folgende Titel könnten Sie ebenfalls interessieren:

Von der Historienbibel zur Weltchronik

Christfried Böttrich | Dieter Fahl | Sabine Fahl (Hrsg.)

Von der Historienbibel zur Weltchronik

Studien zur Paleja-Literatur
Greifswalder Theologische Forschungen (GThF), Band 31

Religion als Imagination

Lena Seehausen | Paulus Enke | Jens Herzer (Hrsg.)

Religion als Imagination

Pontius Pilatus

Jens Herzer

Pontius Pilatus

Henker und Heiliger
Biblische Gestalten, Band 32

Bestimmte Freiheit

Martin Bauspieß | Johannes U. Beck | Friederike Portenhauser (Hrsg.)

Bestimmte Freiheit

Festschrift für Christof Landmesser zum 60. Geburtstag
Arbeiten zur Bibel und ihrer Geschichte, Band 64