Christliche Traditionen zwischen Katholizität und Partikularität

Vorträge der sechsten Konferenz der mittelsüdosteuropäischen und niederländischen Theologischen Fakultäten in Prag 2008
Beihefte zur Ökumenischen Rundschau, Band 85

Leo J. Koffeman (Hrsg.)

Als Teil der ökumenischen Bewegung haben die christlichen Traditionen ihre Position zwischen Katholizität und Partikularität immer neu zu bedenken. Was heißt es, sich auf die verbindende Katholizität zu berufen? Und welchen Stellenwert hat das Partikulare, das je Eigene einer spezifischen Tradition?

Diese Fragen wurden thematisiert in der sechsten Konferenz von mittelsüdosteuropäischen und niederländischen theologischen Fakultäten des protestantischen Bereichs in Prag (2008). Eine Auswahl aus den Vorträgen bietet dieser Band.

Der Begriff Katholizität gehört in den Bereich der Ekklesiologie. Über die biblischen Quellen ergibt sich eine Verbindung zwischen der Katholizität der Kirche und der Universalität des Heils. Partikularität sollte allerdings nicht zu schnell mit Exklusivität gleichgesetzt werden. Obwohl die verschiedenen konfessionellen Traditionen einander auszuschließen scheinen, ist es klar, dass zum Beispiel die Reformatoren ihre Position als eine völlig katholische verstehen mussten.

Was als universal gemeint ist, kann sich später dennoch als nur partikular entwickeln. Der Anschluss beim wirklich Ökumenischen (Katholischen) sollte darum neu gefunden werden.

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