Das Heil ist aus den Juden

Israel und die Kirche bei Karl Barth
Zeitschrift für Dialektische Theologie (ZDTh), 1/2017

Georg Plasger (Hrsg.)

(ZDTh) 33 (2017) 1 = 65

Mit Beiträgen u.a. von Wilken Veen, Eberhard Busch, Peter J. Tomson, Wessel H. ten Boom.


Das Verständnis Israels in Barths Theologie ist umstritten. Barth wurde vorgeworfen, er habe in seiner 1942 erschienenen Erwählungslehre Israel noch einmal zur »gnadenlosen Existenz« verurteilt und somit der Schoah theologisch nichts in den Weg gelegt. Andere betonten, Barth habe in seiner Rede von Gottes Gericht über Israel in keinerlei Weise das real existierende jüdische Volk im Auge gehabt, sondern nur Kirchenkritik getrieben.

Die gründliche systematische und historische Studie von Eberhard Busch »Unter dem Bogen des einen Bundes. Karl Barth und die Juden 1993–1945« von 1996 hat die Diskssuion auf ein höheres Niveau gehoben – aber ebenso ist zu beobachten, dass seither weitgehend zum Thema geschwiegen wird. Die Autoren des Heftes wollen die Diskussion weiterführen.

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