Jesu Weg zu den Heiden

Das geographische Konzept des Markusevangeliums
Arbeiten zur Bibel und ihrer Geschichte, Band 63

Daniel Haase

Mit dem Aufkommen der historisch-kritischen Methode in den biblischen Wissenschaften wurden auch die geographischen Angaben im Markus­evangelium einer Prüfung unterzogen, die letztlich zu der Annahme führte, der Autor sei nicht vertraut mit den Orten, die in seinem Evangelium genannt werden. Wird Markus nicht als Geograph, sondern als Erzähler und Theologe gewürdigt, stellt sich die Frage nach dem Verhältnis von Geographiekenntnissen und den geschilderten Ereignissen unter dem Aspekt der Plausibilität oder gar der Historizität nicht auf diese Weise. Vielmehr tritt die mit der Erzählabfolge angestrebte Intention des Verfassers in den Fokus. Nunmehr wird die von Markus entworfene Karte literaturwissenschaftlich entschlüsselt und die durch diese Aufteilung unterstützte Intention in den Entstehungskontext des ältesten Evangeliums aufgedeckt.


[Jesus on His Way to the Gentiles. The Geographical Concept of the Gospel of Mark]

The historic-critical method in biblical studies caused ...

mehr

44,00 EUR (inkl. 7 % MWSt. zzgl.)

Folgende Titel könnten Sie ebenfalls interessieren:

Der gescheiterte Messias

Andreas Bedenbender

Der gescheiterte Messias

Eine törichte Frau und drei schöne Töchter

Leonie Ratschow

Eine törichte Frau und drei schöne Töchter

Eine wirkungskritische Studie zu den Frauenfiguren im Hiobbuch im frühen Judentum
Arbeiten zur Bibel und ihrer Geschichte, Band 61

Jakob

Renate A. Klein

Jakob

Wie Gott auf krummen Linien gerade schreibt
Biblische Gestalten, Band 17

Ein Meilenstein der Hebraistik

Melanie Lange

Ein Meilenstein der Hebraistik

Der »Sefer ha-Bachur« Elia Levitas in Sebastian Münsters Übersetzung und Edition
Arbeiten zur Bibel und ihrer Geschichte, Band 62

Gott und Mensch im Alten Testament

Jürgen van Oorschot | Andreas Wagner (Hrsg.)

Gott und Mensch im Alten Testament

Zum Verhältnis von Gottes- und ­Menschenbild
Veröffentlichungen der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie (VWGTh), Band 52