Erwachsenentaufe im Zeitalter von Konfessionslosigkeit

Eine qualitativ-empirische Untersuchung zu ihrem lebens­geschichtlichen Zustandekommen und ihrer Bedeutung

Wilfried Meißner

Sich in Ostdeutschland als Erwachsener taufen zu lassen, ist recht unkonventionell. Warum es dazu kommt, erläutert dieses Buch. Es beleuchtet bei ›vormals Konfessionslosen‹ lebensgeschichtliche Hintergründe, die ihr Interesse an Religion anbahnten und die letztlich zur Taufe führten. Mittels biographischer Interviews, gesprächslinguistischer und soziologisch-rekonstruktiver Methodik werden Gegenstandsbereiche untersucht, in denen entsprechende Entwicklungen stattfanden. Aus einzelnen Bedeutungsstrukturen und größeren Strukturkomplexen sind mögliche Entwicklungsschritte hin zur Taufe sowie Gründe für sie dargelegt: Konfessionslose Erwachsene lassen sich nicht ohne religiöse Vorerfahrungen taufen. Gegenstand dieser Erfahrungen ist das Zurechtkommen in ungünstigen Lebensumständen. Die Taufe resultiert daher aus einem Ordnungsdenken, mit dem Distanz dazu bewerkstelligt werden soll.


[Adult Baptism in Eastern Germany. A Qualitative-Empirical Study on its Biographical Contexts and ...

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