Pfingsten: Geistesgaben

Quatember 84 (2020) 2
Quatember, Heft 2 | 2020

Frank Lilie, Sabine Zorn, Matthias Gössling i.A. der Evangelischen Michaelsbruderschaft, des Berneuchener Dienstes und der Gemeinschaft St. Michael. Roger Mielke (Schriftleitung),

Nicht mehr neu ist die Diagnose, dass die gegenwärtige Krise des christlichen Glaubens in den westlichen Gesellschaften im Kern eine »Erfahrungskrise« sei. Wie kann aus »Erfahrung« und auf »Erfahrung« hin geglaubt, gelebt und gesprochen werden? Damit ist die Frage nach der personalen Selbsterschließung Gottes im Glauben des Menschen gestellt, die Frage nach dem Heiligen Geist. Selbstgabe des dreieinigen Gottes und die Gaben des Heiligen Geistes aber sind nicht voneinander zu trennen. In den weltweiten Aufbrüchen vor allem der charismatischen Gemeinden, Gemeinschaften und Christentümer geht es um eine erfahrungsbezogene Spiritualität. Nicht nur die spektakulären Inszenierungen und außergewöhnichen Charismen, etwa Prophetie oder Heilung, sind in den Blick zu nehmen, sondern auch eine ganz alltägliche Spiritualität des Lebens in der Gegenwart Gottes. Zu fragen ist, welche Impulse aufgenommen werden können für eine erneuerte Gestalt von Kirche, die aus Erfahrung lebt und zu einem persönlichen erfahrungsgesättigten Glauben ermutigt. Das Heft geht den Spuren des Heiligen Geistes nach: im biblischen Zeugnis, im Glauben der Kirche, in den trotz mancher Ambivalenzen wichtigen geistlichen Bewegungen der Gegenwart.

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