Der Augenblick nennt seinen Namen nicht

Wartburg-Tagebücher

Iris Wolff | Senthuran Varatharajah | Uwe Kolbe

Im Augenblick des Sprechens verändert sich die Wirklichkeit und dabei kann der Raum zwischen den Wörtern doch das Eigentliche sein: Der Augenblick nennt seinen Namen nicht.

Dem eigentümlichen Gefühl der Unverfügbarkeit von Sprache, die in der Stille entsteht, in einen Ausdruck übersetzt wird und immer wieder in das Schweigen zurückmuss, spüren Iris Wolff, Uwe Kolbe und Senthuran Varatharajah in ihren Wartburg-Tagebüchern nach.

Ihre Texte erwachsen aus einer inneren Auseinandersetzung mit der Sprachform, die der Bibelübersetzer Martin Luther vor 500 Jahren geprägt hat. Sie stellen fest: »Wir sprechen immer noch aus der Richtung, die Luthers Sprache einmal vorgab; in seinen Alliterationen, in seinen Bildern und Neologismen, in seinen Redewendungen, in seiner Komposition.« Diese Sprache der Bibel prägt unsere Kultur, unser Leben, unsere Identität bis heute.

Die Wartburg-Tagebücher werden zu einer Hommage an die deutsche Sprache und ihrer schöpferischen Ausdruckskraft. Sie sind ein ...

mehr

22,00 EUR (inkl. 7 % MWSt. zzgl.)

Folgende Titel könnten Sie ebenfalls interessieren:

Stille Post 2022

Matthias Lemme | Susanne Niemeyer

Stille Post 2022

Der Adventskalender zum Ankommen

Augenblick nochmal

Ralf-Uwe Beck

Augenblick nochmal

Neue Zwei-Minuten-Texte, die den Alltag durchkreuzen

Alle Jahre wieder

David Wagner

Alle Jahre wieder

Weihnachtserzählungen der edition chrismon | 2022

Luft nach oben 2023

Susanne Niemeyer | Matthias Lemme

Luft nach oben 2023

Der Sonntagskalender 2023

Du bist ein Gott, der mich sieht – Klappkarte (Motiv Boot)

Du bist ein Gott, der mich sieht – Klappkarte (Motiv Boot)

Klappkarte (inkl. Briefumschlag) – Jahreslosung 2023

Das Hotel Elephant Weimar

Claudia Dell (Hrsg.)

Das Hotel Elephant Weimar

Haus der Geschichte, Geschichten und Geschichtenerzähler