Mittelalterforschung in Leipzig

Der Mediävist Ernst Werner (1920–1993) und sein Platz in der internationalen Geschichtswissenschaft
Beiträge zur Leipziger Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte, 15

Klaus-Peter Matschke, Sabine Tanz (Hrsg.)

Fünfzehn Jahre nach dem Tod Ernst Werners und in angemessenem Abstand von der Zeit, in der er tätig war, bemühen sich die Autoren (Kollegen, Schüler, Freunde und Kritiker) um eine differenzierte Auseinandersetzung mit seinem wissenschaftlichen Werk und benennen zeitbedingte Grenzen seines Umgangs mit Geschichte. Namhafte europäische Mediävisten kommen ebenso zu Wort wie jüngere Historiker, die Ernst Werner nicht mehr persönlich gekannt haben. Sie leisten damit einen Beitrag zur allseitigen Aufarbeitung der Geschichtswissenschaft der DDR und der Geschichte der Universität Leipzig, an der Ernst Werner mehr als 30 Jahre gearbeitet und gelehrt hat und deren Rektor er in einer kritischen Phase ihrer Entwicklung gewesen ist.

Dieser Artikel ist nicht mehr verfügbar.

Folgende Titel könnten Sie ebenfalls interessieren:

Neues Leben in der alten Welt

Dorothee Dettinger

Neues Leben in der alten Welt

Der Beitrag frühchristlicher Schriften des späten ersten Jahrhunderts zum Diskurs über familiäre Strukturen in der griechisch-römischen Welt
Arbeiten zur Bibel und ihrer Geschichte, Band 59

Entwicklungslinien im liberalen Protestantismus

Werner Zager

Entwicklungslinien im liberalen Protestantismus

Von Kant über Strauß, Schweitzer und Bultmann bis zur Gegenwart

Auf dem Weg zur Gemeinschaft

André Birmelé | Wolfgang Thönissen (Hrsg.)

Auf dem Weg zur Gemeinschaft

50 Jahre internationaler evangelisch-lutherisch/römisch-katholischer Dialog

»Diakon wurde man, weil man anders war«

Margit Herfarth

»Diakon wurde man, weil man anders war«

Die Geschichte des Kirchlich-Diakonischen Lehrgangs in Berlin-Weißensee (1952–1991)
Diakonat – Kirche – Diakonie, Band 3