Reformation der Memoria

Denkmale in der Stadtkirche Wittenberg als Zeugnisse lutherischer Memorial­kultur im 16. Jahrhundert
Schriften/Kataloge der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, 14

Doreen Zerbe

Die Wittenberger Stadtkirche St. Marien birgt neben dem bedeutenden Reformationsaltar einen umfangreichen und wertvollen Schatz an Grabmalen und Memorialwerken. Der reich bebilderte Band bietet erstmalig einen vollständigen Blick auf die erhaltenen Monumente, von denen etliche von bedeutenden Künstlern wie Lucas Cranach d. J. oder Sebastian Walther geschaffen wurden. Umfassend wird die Entwicklung der lutherischen Sepulkral- und Memorialkultur von der Reformation bis zum Ende des 16. Jahrhunderts geschildert. Die Monumente werden dabei in ihren verschiedenen Funktionen als religiöses Bekenntnis, gesellschaftliches Repräsentations­objekt oder auch ganz privates Vermächtnis dargestellt. Anhand von Quellen wurden auch verlorene Ausstattungsstücke rekonstruiert.

Nicht wenige der mit Denkmalen bedachten Personen standen in enger Verbindung zur Wittenberger Reformation, sodass die Stadtkirche neben dem Lutherhaus und der Schlosskirche als ein wesentliches Element des Erinnerungsortes ...

mehr

Dieser Artikel ist nicht mehr verfügbar.

Folgende Titel könnten Sie ebenfalls interessieren:

Illustrierte Offenbarung

Heike Stöcklein

Illustrierte Offenbarung

Holzschnittillustrationen der Johannes-Apokalypse in deutschen Bibeln
Arbeiten zur Kirchen- und Theologiegeschichte, Band 52

Eine Theologenexistenz im Wandel der Staatsformen

Franz-Heinrich Beyer

Eine Theologenexistenz im Wandel der Staatsformen

Helmuth Schreiner. 1931–1937 Universitätsprofessor in Rostock

Landesbischof Johannes Hanselmann

Janning Hoenen

Landesbischof Johannes Hanselmann

Ein Mann der unbequemen Mitte

Die Evangelische Gemeinde Theresienstadt

Johannes Wallmann

Die Evangelische Gemeinde Theresienstadt

Zum Umgang der evangelischen Kirche mit ihrer Geschichte