Erklären und Deuten

Glaubenspraxis in diskursanalytischer und systematisch-theologischer Perspektive
Theologie | Kultur | Hermeneutik, 12

Astrid Reglitz

Gelebte Religion, Spiritualität, Frömmigkeit – alte, neue oder zeitlose Begriffe für Glaubenspraxis. Wann und wie interessiert sich die Theologie für sie?

Die Arbeit untersucht exemplarische Debatten aus der religiösen Volkskunde und der zeitgenössischen Theologie mit einem diskursanalytischen Instrumentarium. Dabei entdeckt sie die »Säkularisierung« als »hidden agenda« der theologischen Beschäftigung mit Glaubenspraxis: Glaubenspraxis wird dann zum Thema, wenn sie im Alltag nicht mehr selbstverständlich erscheint.

Die Autorin zeichnet die kirchenleitenden und wissenschaftspolitischen Interessen sowie theologischen Stärken und Schwächen der verschiedenen Theorien zur Glaubenspraxis nach und skizziert in einem abschließenden Kapitel eine Theorie von Glaubenspraxis, welche die divergierenden Anliegen der einzelnen Diskurse theologisch integriert.

Zur Autorin

Astrid Reglitz, Dr. theol., Jahrgang 1979, studierte Evangelische Theologie in Münster, Heidelberg, Oxford, Halle und Leipzig. Das Erste kirchliche Examen (Westfalen) legte sie 2004 ab; 2010 wurde sie mit der vorliegenden Arbeit im Fach Systematische Theologie (Ethik) an der Universität Münster promoviert.

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