Die Kirchen des Nordens in der Neuzeit (16. bis 20. Jahrhundert)

Kirchengeschichte in Einzeldarstellungen, III/11

Heinrich Holze

Die Kirchengeschichte der nordischen Länder ist von den lutherischen Kirchen in Deutschland nicht zu trennen. Mit der Herausbildung von Nationalkirchen hat das Christentum im Norden jedoch eine Gestalt angenommen, die sich von anderen Ländern erheblich unterscheidet.

Der Rostocker Kirchenhistoriker Heinrich Holze geht in seiner Darstellung den Gründen dieser Entwicklung nach und zeigt, wie sie unter den Bedingungen nationaler Königtümer verlaufen ist. Den Ausgangspunkt bilden die Fernwirkungen der Wittenberger Reformation im Norden. Seit dem 18. Jahrhundert setzt sich angelsächsischer Einfluss durch, der über die Erweckungsbewegungen und die Oxford-Bewegung in die Kirchen Eingang findet. Mit ihm entwickelt sich in den nordischen Kirchen ein eigenständiges kirchliches Profil, das auf die überkonfessionelle Ökumene ausgerichtet ist und in der anglikanisch-lutherischen Erklärung von Porvoo seinen Ausdruck gefunden hat.

[The Churches of the North in the Modern Age (16th to 20th ...

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