Religion der Liebe

Drei Fallstudien zur Oper in theologisch-musikästhetischer Betrachtung

Dietrich Korsch (Hrsg.)

»Nimmer wird die Liebe wanken,
die uns reinste Freuden spendet.«

Così fan tutte

Die Oper bringt eine neue Dimension in die Ästhetik Europas: die Durchdringung von dramatischer Handlung und musikalischer Form. Der Zusammenhang von Rede und Widerrede, Irrtümern und Idealen verquickt sich mit der Logik der Töne in ihrer Abfolge von Rhythmus und Melos, Harmonie und Dissonanz. In dieser Kombination nimmt die Oper einen Rang ein, der zuvor der Liturgie vorbehalten war. Die Oper wird zu einer religiösen Kunstform. Religion bekräftigt sich in ihr durch die Einheit von Handlung und Musik als Religion der Liebe, die es mit dem Tod aufzunehmen vermag.

Diese Beobachtung wird in diesem Buch, das aus dem musikästhetisch-theologischen Arbeitskreis an der Evangelischen Akademie Hofgeismar hervorgegangen ist, an drei markanten Beispielen der Oper erläutert: an Monteverdis L’Orfeo (1607), Mozarts Don Giovanni (1787) und Così fan tutte (1790) und Wagners Parsifal (1882). Dabei zeigt ...

mehr

25,00 EUR (inkl. 7 % MWSt. zzgl.)

Folgende Titel könnten Sie ebenfalls interessieren:

Minjung Theology Today

Jin-Kwan Kwon | Volker Küster (Eds.)

Minjung Theology Today

Contextual and Intercultural Perspectives
Contact Zone. Explorations in Intercultural Theology, Band 21

Vermitteltes Heil

Felix Körner SJ | Wolfgang Thönissen (Hrsg.)

Vermitteltes Heil

Martin Luther und die Sakramente

Der eine Gott und die anderen Götter

Martin Repp

Der eine Gott und die anderen Götter

Eine historische und systematische Einführung in Religionstheologien der Ökumene

Jesus der Heiler und die Gesundheitsgesellschaft

Martin Wendte (Hrsg.)

Jesus der Heiler und die Gesundheitsgesellschaft

Interdisziplinäre und internationale Perspektiven