Diakonie auf amerikanisch

Geschichte und Profil des lutherischen »social ministry« in den USA
Veröffentlichungen des Diakoniewissenschaftlichen Instituts an der Universität Heidelberg (VDWI), Band 58

Teresa A. K. Kaya

Christlich motivierte Hilfsorganisationen in den USA sind feste Partner des Staates und tragen maßgeblich zur Ausgestaltung des Sozialwesens bei. Zu den wichtigsten Wohlfahrtsakteuren zählen die sozialen Hilfeeinrichtungen der lutherischen Kirchen: The Lutheran Church – Missouri Synod (LCMS) und Evangelical Lutheran Church in America (ELCA). Das »social ministry«, das häufig von deutschen Einwanderern initiiert wurde, existierte schon lange, bevor es den Wohlfahrtsstaat gab. Die Organisation Lutheran Services in America (LSA) hingegen besteht erst seit 1997. Die beiden größten lutherischen Kirchen hatten die Gründung eines nationalen Verbundes vorangetrieben. Das Gesamtnetzwerk erwirtschaftete seither Werte von über 20 Milliarden US-Dollar im Jahr und zählt damit zu den größten sozialen Dienstleistern mit religiösem Profil.

Wie es zu dieser Erfolgsgeschichte kam und inwiefern es LSA (noch) gelingt, sein genuin lutherisches Profil zu wahren, wird in diesem Buch kenntnisreich ...

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