Revolution in Potsdam

Eine Stadt zwischen Lethargie, Revolte und Freiheit (1989/1990)

Rainer Eckert

Potsdam war in der SED-Diktatur Sitz von Verwaltungs- und Bildungseinrichtungen, Standort von Militär und Staatssicherheit, aber auch von Einrichtungen der evangelischen Kirche.

Kenntnisreich und ausführlich wird die oppositionelle Bürgerbewegung in der Stadt geschildert, deren Gruppen maßgeblich die Friedliche Revolution trugen – zusammen mit einigen Kirchgemeinden, die den Basisgruppen Schutzräume boten, in denen Christen, Wissenschaftler, Umwelt­aktivisten und kritische Jugendliche zusammen­trafen. Die Fälschung der Kommunalwahlen vom 7. Mai 1989 war Auslöser für die Legitimations­krise der Diktatur. Die Massenproteste erreichten mit den Demonstrationen am 7. Oktober und am 4. November Höhepunkte. Das Schicksal der Herrschenden besiegelte die Mauer­öffnung, hier am 10. November. Die „Dialog­politik“ der SED scheiterte und die Initiative ging immer mehr auf die Bürgerbewegungen und ihre neuen Institutionen über. Schließlich dominierte die SPD in den Wahlen 1990 und der Weg zur ...

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