Eine Mark für Espenhain

Vom Christlichen Umweltseminar Rötha zum Leipziger Neuseenland

Walter Christian Steinbach

Eine Mark für Espenhain war mit 100.000 Unterschriften und ebenso vielen Markstücken die größte nicht genehmigte Unterschriftensammlung in der DDR. Diese Protestaktion, deren Beginn sich im Juni 2018 zum 30. Mal jährte, richtete sich gegen die unglaubliche Umweltverschmutzung durch den Abbau von Braunkohle und deren Verarbeitung im Leipziger Umland.

Im Buch schildert ein Zeit­zeuge die letzten Jahre der DDR bis zu ihrem glücklichen Ende. Unterhaltsam, aber präzise werden Alltägliches aus dem Überwachungsstaat, Kuriosa der Stasige­schichte und frühe Anzeichen für das nahende Ende der DDR beschrieben. Reflektiert wird aber auch die Frage: Warum haben wir uns das so lange bieten lassen?

Nach der Wiedervereinigung führte Walter Christian Steinbach sein Engagement für Mensch und Natur im geschundenen Leipziger Südraum fort. Die LVZ betitelte ihn einmal als den „Vater des Leipziger Neuseenlands“.

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