Praxis, Probleme und Perspektiven ökumenischer Prozesse

Ein Beitrag zur Theoriebildung
Beihefte zur Ökumenischen Rundschau, Band 107

Maria Wernsmann

Warum braucht die Ökumene Theorien? Dieser aktuellen Frage geht die Monographie nach, indem sie die bislang wenig beachtete These des Ökumenikers Peter Lengsfeld aufgreift: Ökumenische Prozesse sind von einem Zusammenspiel nichttheologischer und theologischer Faktoren bestimmt. Zentrale Kategorien seiner Theorie sind Wahrheit, Sozialgestalt und Identität der Kirchen, die sich in der Ökumene wechselseitig beeinflussen.

Die Monographie leistet einen Beitrag zur ökumenischen Theoriebildung, indem sie Lengsfelds Ansatz kritisch reflektiert. Dazu analysiert die Autorin konfessionelle Trennungsgeschichten und die Praxis ökumenischer Prozesse, identifiziert Probleme in der Ökumene und in der Theoriebildung und entwickelt Perspektiven zu ihrer Einordnung und zum Handeln.


[Practice, Problems and Prospects of Ecumenical Processes. A Contribution to Theory Building]

Why is ecumenism in need of a theory? The monograph investigates this topical question by seizing on the barely ...

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