Begeisterte Mägde

Träume, Visionen und Offenbarungen von Frauen des frühen Pietismus
Edition Pietismustexte, Band 10

Ruth Albrecht (Hrsg.)

In den 1690er Jahren tauchten im Umfeld der pietis­tischen Bewegung vermehrt Berichte über Frauen auf, die Offenbarungen und Visionen empfingen oder ­ekstatische Erfahrungen machten. Die Bezeichnung »Begeisterte Mägde« bezog sich zunächst auf eksta­tische Frauen aus dem Dienstbotenstand in Quedlinburg, Halberstadt und Erfurt, deren Äußerungen von Männern aufgezeichnet und publiziert wurden. Im gleichen Zeitraum wurden auch Frauen höheren Standes wie Johanna Eleonora Petersen und Rosamunde Juliane von der Asseburg mit prophetischen Verheißungen und Berichten über visionäre Erlebnisse bekannt. Die Erscheinungen und ihre Akzeptanz bei zahlreichen ­Pietisten hängen mit deren Erwartung der Wiederkunft Christi und des Tausendjährigen Reiches – der heranbrechenden Heilszeit nach Joel 2,28 (3,1) auf Erden – zu Beginn des neuen Jahrhunderts zusammen.

In diesem Band werden einige der erhaltenen prophetischen und visionären Aussagen sowie Ausschnitte aus den gelehrten Debatten über das ...

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