Nächstenliebe und Organisation

Zur Zukunft einer polyhybriden Diakonie in zivilgesellschaftlicher Perspektive
Veröffentlichungen der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie (VWGTh), 37

Hrsg. von Heinz Schmidt und Klaus D. Hildemann

Können christliche Organisationen mit sich identisch bleiben, wenn sie nicht ausschließlich uneigennützige Ziele verfolgen, sondern zu bezahlende Leistungen erbringen? Diese Frage wird seit fast 100 Jahren gestellt, seit sich Diakonie im sozialstaatlichen Rahmen als Dienstleister organisierte. Sie konnte abgewiesen werden. Denn die Gemeinwohlorientierung wurde als soziale Gestalt der Nächstenliebe anerkannt. Doch seit der Etablierung eines Sozialmarkts überschattet der Wettbewerb das Gemeinwohl zugunsten von Markt­positionen und Selbstbehauptung. Kundenzufriedenheit gilt als Indikator für Nächstenliebe. Die Diakonie muss den sehr unterschiedlichen Ansprüchen divergierender Gruppen gerecht werden.

Der Begriff der hybriden Organisation verspricht eine Integration der widersprüchlichen Ziele, Werte und Handlungslogiken. Zivilgesellschaft bezeichnet den sozialen Ort eines gemeinwohlorientierten Wettbewerbs. Welche neuen Chancen für die Diakonie ergeben sich aus einer Kombination dieser ...

mehr

Dieser Artikel ist nicht mehr verfügbar.

Folgende Titel könnten Sie ebenfalls interessieren:

Unter einem Christus sein! Und streiten?

Anne Käfer | Christian Neddens | Gilberto da Silva | Tobias R. Schütze (Hrsg.)

Unter einem Christus sein! Und streiten?

Über Taufe und Anerkennung in ökumenischer Absicht
Lutherische Theologie im Gespräch (LThG), 5

Ferner Nachbar Gott

Eberhard Martin Pausch

Ferner Nachbar Gott

Liberale Zugänge zum Gebet

Ewigkeit im Augenblick

Christof Landmesser | Dorothee Schlenke (Hrsg.)

Ewigkeit im Augenblick

Zeit und ihre theologische Deutung

Anthropologische Dimensionen des Dämonenglaubens

Ulrike Link-Wieczorek | Wolfgang Weiß | Christian Wetz (Hrsg.)

Anthropologische Dimensionen des Dämonenglaubens

Beihefte zur Ökumenischen Rundschau, 138

Krisen

Helmut Schwerdtfeger, Sabine Bayreuther, Matthias Gössling

Krisen

Quatember, 4|2023