Das Hohelied

Studien zu seiner literarischen Gestalt und theologischen Bedeutung
Arbeiten zur Bibel und ihrer Geschichte (ABG), Band 35

Meik Gerhards

Dass es sich beim Hohelied um eine Sammlung von Liebesliedern handelt, die ursprünglich keine religiöse Bedeutung hatte, gilt weithin als ausgemacht. Beide Aspekte dieser Mehrheitsmeinung werden in der vorliegenden Arbeit hinterfragt. Als Alternative zur »Sammlungshypothese« wird ein Verständnis des Hoheliedes als durchgehender Monolog der Frau vorgestellt.

Auf dieser Grundlage wird im Horizont einer neu aufkommenden Diskussion über den religiösen Sinn der Texte die Frage einer ursprünglich allegorischen Bedeutung der Monolog-Dichtung erörtert.

Zum Autor

Meik Gerhards, Dr. theol., Jahrgang 1970, studierte Evangelischen Theologie und orientalische Sprachen an den Universitäten Bonn, Göttingen und Marburg. Seit 2007 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Rostock und habilitierte 2010 an der Theologischen Fakultät der Universität Rostock mit der vorliegenden Arbeit.

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