Frohe Botschaft am Abgrund

Das Markusevangelium und der Jüdische Krieg
Studien zu Kirche und Israel. Neue Folge (SKI.NF), Band 5

Andreas Bedenbender

Andreas Bedenbenders luzide Studie unternimmt den Versuch, das Markusevangelium als ein Krisendokument zu verstehen – als poetische Reaktion auf den Jüdischen Krieg, auf die Verheerung Galiläas und die Zerstörung Jerusalems.

Was immer an ungebrochener Verkündigung der frohen Botschaft von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, vor dem Jüdischen Krieg möglich gewesen war, nach dem Untergang Jerusalems war es nicht länger möglich, jedenfalls nicht für den Verfasser des ältesten der drei synoptischen Evangelien. Im Markusevangelium wird darum nicht Theologie getrieben, »als wäre nichts geschehen«, und ebensowenig erkennen wir in ihm das Bemühen, die Spannung zwischen christologisch begründeter Heilsgewißheit auf der einen Seite und der Erfahrung realer Heillosigkeit auf der anderen in einer Synthese aufzuheben. Statt dessen, so die hier vertretene These, ist das Werk darauf angelegt, diese Spannung ohne den mindesten Versuch einer Abmilderung zur Geltung zu bringen und sie so als Aporie zu ...

mehr

Dieser Artikel ist nicht mehr verfügbar.

Folgende Titel könnten Sie ebenfalls interessieren:

Der gescheiterte Messias

Andreas Bedenbender

Der gescheiterte Messias

Das freie Spiel der Bilder

Markus Firchow

Das freie Spiel der Bilder

Vernunft und Fantasie bei Schleiermacher
Marburger Theologische Studien, Band 133

Die Ersten werden die Ersten sein

Michael Roth

Die Ersten werden die Ersten sein

Überlegungen zu einer Ethik des Sports in theologischer Hinsicht
Theologie | Kultur | Hermeneutik, Band 32

Konfessionskunde im 21. Jahrhundert

Mareile Lasogga | Michael Roth (Hrsg.)

Konfessionskunde im 21. Jahrhundert

Bestandsaufnahmen, Herausforderungen, Perspektiven

Nieder mit dem Krieg!

Hartwig von Schubert

Nieder mit dem Krieg!

Eine Ethik politischer Gewalt

Zum Bild Gottes

Michael Welker

Zum Bild Gottes

Eine Anthropologie des Geistes